Verstrickungen entstehen aus einer tiefen familiären Loyalität. Kinder sind unbewusst bereit, Lasten oder Gefühle von Eltern und Vorfahren zu übernehmen, um zur Familie zu gehören.
Häufig geschieht das, wenn in der Sippe etwas nicht gesehen, verdrängt oder ausgeschlossen wurde – zum Beispiel Schuld, Verlust, frühe Todesfälle oder schwere Schicksale. Das Familiensystem versucht dann, ein Gleichgewicht herzustellen.
Nach systemischem Verständnis übernimmt oft eine spätere Generation unbewusst etwas davon, damit das Vergessene wieder einen Platz bekommt. Wird es erkannt und gewürdigt, kann sich die Verstrickung lösen und jeder kann wieder mehr bei seinem eigenen Leben sein.
«Wie gesagt, das Leben muss noch vor dem Tod erledigt werden.»
Erich Kästner
Für wen geeignet?
Für alle, …
- welche die Basisausbildung oder ähnliches abgeschlossen haben
- einen Überblick und Einblick in Familie und Herkunft gewinnen möchten
- die wiederkehrenden Muster in ihrem Leben verstehen möchten
- die sich für ihre Familiengeschichte und deren Wirkung interessieren
- die emotionale oder innere Belastungen klären möchten
- die mehr Freiheit und Klarheit im eigenen Leben finden wollen
Kursdauer
Dieses Zusatzmodul umfasst einen Ausbildungstag, jeweils von 9:00 bis 17:30 Uhr.
Kursort
Institut für systemische Aufstellung, Hauptstrasse 40, 5212 Hausen AG
Kosten
CHF 270.– (inkl. MwSt.), inklusive Unterlagen, Getränke und Pausenbuffet.
Bankeinzahlung bis spätestens 2 Tage vor Kursbeginn. Oder bar am Kurstag.
Weitere Hinweise
- Kostenlose öffentliche Parkplätze befinden sich direkt neben dem Institut.
- Das Institut ist mit ÖV gut erreichbar. Ab Bahnhof Brugg mit dem Bus nach Hausen AG, Haltestelle «Turnhalle» oder «Post».